Dieser Beitrag gehört zum Wissensarchiv. Mein aktuelles Angebot richtet sich an Unternehmen und Einrichtungen: Firmenseminare, Inhouse-Trainings und Vorträge.
Mobbing ist kein Beweis dafür, dass jemand zu wenig Selbstvertrauen hat. Auch ein souveränes Auftreten bietet keinen sicheren Schutz vor Schikanen. Verantwortung tragen die Menschen, die andere herabsetzen – und im Arbeitsumfeld braucht es ein klares Vorgehen der Organisation.
Du musst das nicht allein lösen
Wende dich an eine geeignete Ansprechperson, etwa die Führungskraft, Personalabteilung, Interessenvertretung oder eine betriebliche Vertrauensperson. Ist die unmittelbare Führungskraft beteiligt, suche einen anderen zuständigen Kontakt.
Konkrete Vorfälle festhalten
Notiere möglichst zeitnah, was passiert ist: Datum, Situation, beteiligte Personen und mögliche Zeugen. Beschreibe beobachtbares Verhalten. So lässt sich im Gespräch besser nachvollziehen, worum es geht.
Was Führungskräfte tun können
Hinweise ernst nehmen, die Situation klären, Grenzen setzen und Unterstützung organisieren. Auch Arbeitsbedingungen und Machtverhältnisse gehören auf den Tisch. Ein Appell an die Gelassenheit der betroffenen Person reicht nicht.
Was ein Seminar beitragen kann
Im Team lassen sich Sprache, Erwartungen und Wege zur Unterstützung besprechen. Das ersetzt keine Bearbeitung eines akuten Falls. Gemeinsam geübte Kommunikation ist ein Baustein der Prävention, keine Garantie gegen Mobbing.
Weiterführend: DGUV: Regeln des kollegialen, respektvollen Miteinanders festlegen.